Ausfüllhinweis
[BEB] Befund bei einer Revision / Explantation
Bitte geben Sie an, welche der aufgeführten Befunde zutreffend sind:
BIA-ALCL, pathologisch bestätigt:
eine aktuelle oder frühere Diagnose (basierend auf dem pathologischen Befund) eines Brustimplantat-assoziierten anaplastischen großzelligen Lymphoms (BIA-ALCL), ein von CD30+, ALK- und T-Zellen abgeleitetes Lymphom innerhalb der Non-Hogkin-Lymphomgruppe
BIA-ALCL, Verdacht:
Verdacht auf ein Brustimplantat-assoziiertes anaplastisches großzelliges Lymphom (BIA-ALCL), ein von CD30+, ALK- und T-Zellen abgeleitetes Lymphom innerhalb der Non-Hogkin-Lymphomgruppe
BII/ASIA (Brustimplantat assoziierte Symptome), Verdacht:
systemische Symptome, die dem Brustimplantat zugeschrieben werden und üblicherweise als Autoimmun- oder Bindegewebserkrankungen definiert werden (BII: Breast Implant Illness; ASIA: Autoimmune/Auto-inflammatory Syndrome Induced by Adjuvants)
Brustkrebs, neu aufgetreten/Rezidiv:
Mammakarzinom, maligne Entartung der Brustdrüse; Rezidiv = Wiederauftreten eines Tumors nach erfolgreich beendeter Krebsbehandlung
Brustschmerzen:
wie von Patientin bzw. Patient angegeben
Doppelkapsel:
eine zweite dünne Gewebeschicht, die das normalerweise texturierte Implantat umgibt und schließend zu einer dauerhaften Trennung von der äußeren Kapsel führt
Fehlpositionierung/Rotation:
jeder Zustand, in welchem sich das Implantat außerhalb der vorgesehenen Position befindet
Hämatom:
Ansammlung von Blut außerhalb von Blutgefäßen, welche in einem Organ, einem Raum oder Gewebe lokalisiert werden kann
Hautnekrose/exponiertes Implantat:
OP-Indikation durch problematischen Heilungsprozess einer Wunde mit oder ohne Infektion inkl. Perfusionsstörung des Hautmantels oder Wunddehiszenz mit exponiertem Implantat
Implantatruptur:
Verlust der Integrität der Implantathülle
Infektion:
Eine Infektion assoziiert mit einem einliegenden Brustimplantat, welche zur Explantation des selbigen führt. In der Regel in Verbindung mit Rötung, lokalen Schmerz oder Empfindlichkeit, einem Abszess oder persistierender seröser Flüssigkeitsansammlung um das Implantat. Auch mit klaren klinischen Zeichen kann die Infektion kultur-negativ sein.
Kapselfibrose:
Schrumpfen des Granulationsgewebes, das sich zur Abkapselung des Fremdkörpers von körpereigenem Gewebe um ein künstliches Implantat bildet
Lymphadenopathie:
spürbare Vergrößerung von mindestens einem Lymphknoten
Netz-/ADM-bedingte Komplikation, andere:
andere Komplikationen nach Implantation eines Netzes/ADM, die in unmittelbarem Bezug zur Implantation dieses Materials stehen
Netz-/ADM-bedingte Komplikation, Non-Integration:
mangelnde Integration des Materials in das natürliche Gewebe
Serom:
Ansammlung von serösem Exsudat um das Implantat